Wer wundert sich noch über seltsame Kunden in Bibliotheken?

Gestern hat wieder mal ein Kunde der besonderen Art eine Kollegin von mir nahezu zur Verzweiflung getrieben. Er verlangte die Neuauflage des Buches „Fünf Wochen auf Samos oder so ähnlich“: Die Kollegin suchte im eigenen Katalog, in anderen Bibliothekskatalogen, selbst im Internet. Keine glaubhafter Treffer. Der Kunde wurde ungeduldig und erwähnte, dass es sich um eine Art Klassiker handelt, den eine Bibliothekarin ja wohl kennen müsste! Die Frage nach dem Autoren beantwortete er mit „Irgendein Adliger, glaube ich!“

Dann hat die Kollegin – WIE, ist MIR völlig unbegreiflich – eine Ahnung: „Meinen Sie vielleicht 120 Tage von Sodom von Marquis de Sade?!?“ Der Kunde: “ Ja, sag ich doch die ganze Zeit!“

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Eine Antwort to “Wer wundert sich noch über seltsame Kunden in Bibliotheken?”

  1. Grabbi Says:

    *lach*
    Manche Dinge ändern sich nie … Leser gehören definitiv dazu 😉

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