LibraryThing ist so ein „Thing“,

dass es für mich nicht geben müsste. Wieso katalogisieren Leute ihre privaten Bücher zu Hause und vergleichen sie mit den Bücherlisten wildfremder Leute von irgendwoher? Um zu wissen, dass ihr Literaturgeschmack ein ganz weit verbreiteter ist? Oder halt ein sehr seltener? Da empfehlen Menschen Bücher, weil sie sie persönlich toll finden? Das geht einem Bibliothekswesen wie mir völlig ab!! Ich habe auch meine Probleme mit Bestsellerlisten, denen unsere Kunden manchmal sklavisch folgen und alles von Platz 1- 10 vorbestellen, um uptodate und damit die Literaturhengste zu sein. Ein derart verkrampfter Umgang mit Literatur irritiert mich häufig bei erwachsenen Menschen. Jeder soll lesen, was ihm gefällt oder was er an Infos braucht, was auch immer andere darüber denken. LibraryThing macht für MICH keinen Sinn.  Die Stadtbücherei Nordenham hat eine Plattform gefunden, ihre technisch schwache Bibliothekssoftware aufzumotzen. Hut ab! Coole Idee! Und so preiswert. Aber mich interessieren die Neuerscheinungen in Norderham überhaupt nicht – ich weiss nicht mal, wo das liegt…..

Zum ersten Mal erkenne ich bei einer Lektion der 13dinge keinen Mehrwert für mich. Vielleicht mag mir jemand  die Welt des LibraryThing erklären….

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2 Antworten to “LibraryThing ist so ein „Thing“,”

  1. Wie Librarything in Bibliotheken verwendet wird, ist hier zusammengefasst. Und für Privatpersonen gibt es vermutlich eben so viele Anwendungsszenarien, wie es Nutzer gibt. Die meisten werden jedoch einerseits ihre Privatbibliothek verwalten wollen und andererseits auf die Suche nach Literatur aus bestimmten Genres gehen.

    Der Mehrwert für Bibliothekswesen besteht bei dieser Lektion übrigens auf jeden Fall in der Einfachheit und Offenheit der Anwendung. Davon können wir eine Menge lernen. Es ist sehr einfach, persönliche Listen zu erstellen, und auch eine komfortable Schnittstelle für die Verwendung der Daten in anderen Webseiten gibt es. Etwas, was kaum eine Bibliothek anbietet

  2. klaus45 Says:

    LibraryThing ist cool, vor allem für Leute die Bücher lieben, nicht nur lesen. Wann kann man schon mal die Bibliothek von anderen Menschen ausführlich begutachten? Ausserdem ist es interessant zu erfahren, was andere Leser, die eine grosse Übereinstimmung mit der eigenen Bibliothek haben, sonst noch so lesen. Man kann sich so Tipps und Anregungen holen, ähnlich den Empfehlungen von Amazon. Gerade Bestsellerlisten können dies nicht leisten! Zudem ist die Katalogisierung, die bei LibraryThing sehr schnell geht, eine Art Selbsterfahrungs-Trip, man glaubt gar nicht was für eine persönliche Entwicklung man von seinen ersten Büchern bis heute durchgemacht hat.
    LibraryThing ist auf jeden Fall zu empfehlen, im Gegensatz zu Shelfari, LovelyBooks o.ä. die momentan bei weitem nicht an die Möglichkeiten von LibraryThing heranreichen.

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