Die erste Ernte des Jahres

Posted in Der Traumgarten with tags , on 25. März 2014 by charlystante

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Dieser Bärlauch wird jetzt gleich zu Kräuterbutter und Pesto verarbeitet. Habe hier schon mal gesagt, dass ich mich irre auf den Frühling und den Sommer freue?

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Randalierer in unserem Garten…

Posted in Der Traumgarten with tags , , , , on 23. August 2013 by charlystante

Der mir Angetraute und ich haben aus unserem Garten ein schönes Fleckchen Erde gemacht. Wir verhehlen unseren Stolz darauf nicht. Aber da gibt es doch immer wieder Individuen, die das Ganze zunichte machen wollen. Eklige Nacktschnecken, die unser Gemüse lochen, werden von uns in abendlichen Taschenlampen-Spaziergängen rigoros eingesammelt und entsorgt. Hinterhältige Tauben, die die ganz zarten Kohlkeimlinge aus dem Beet herauspicken, werden mit Netzen vom jungen Gemüse ferngehalten. Es ist ein ewiger Kampf…

Aber es gibt da auch Randalierer, denen wir nicht böse sein können – die wir gewähren lassen. Wenn das Igelpärchen im herrlich blühenden Polsterphlox rammelt, ist danach von dem schönen Blütenteppich nicht mehr viel über. Aber für kleinen Igelnachwuchs nehmen wir das in Kauf.

Andere Vandalen fallen über unsere Sonnenblumen her und zerfetzen eine Blüte nach der anderen, um an die offensichtlich sehr begehrten Sonnenblumenkerne zu kommen. Da kommen Meisen, ein Rotköpfiger mit weißem Kragen, dessen Artbezeichnung wir nicht kennen, ein Gelbbäuchiger und eine Gang von Sittichen, die mit Riesengeschrei eine Sonnenblumen-Party bei uns feiern. Der Boden unter den Sonnenblumen knirscht von leeren Schalen.

Stumme Faszination hat auch ein fast Handteller großer Schmetterling bei uns ausgelöst – auch wenn er die filigranen Cosmeablüten mit seinem Gewicht reihenweise abgeknickt hat.

Kai-Uwe und seine Frau – unsere Lieblingsamseln – lieben es, den Rindenmulch, den wir in diversen Beeten und auf Baumscheiben akkurat austeilen, zu durchwühlen und hinter sich zu werfen, um zu sehen, ob sich nicht irgendetwas Spannendes darunter befindet. Das Ende vom Lied: Rindenmulch auf dem Rasen, wilde Haufen oder kahle Erde in den Beeten…

Auch immer wieder ein Quell der Freude ist ein Eichhörnchen, das uns regelmäßig besucht. Es scheint fast, als sucht es nicht nur Nahrung in unserem Garten, sondern auch Herausforderungen. Mit dem Eichhörnchen-Restaurant ist es nicht mehr ausgelastet. Die dort angebotenen Walnüsse versteckt der kleine Nager an den unmöglichsten Plätzen. Zum Beispiel in einer Säuleneibe, im Schnittlauchtopf oder im Kopfsalat, also im Salatkopf!

Im Frühling hat das kleine Biest diverse Male im Vogelhäuschen gesessen und den armen Piepmätzen die Körnchen weggefressen. Man muss dazu sagen, dass das Eichhörnchen größenmäßig eigentlich gar nicht in das Vogelhäuschen passt, aber trotzdem quetscht es sich da hinein und mümmelt in aller Ruhe minutenlang das Vogelfutter weg. Jetzt letztens hat es uns aber wirklich überrascht. In einer turnerisch sehr beeindruckenden Vorstellung ist es kopfüber eine Metallkette auf ein kleines im Wind schaukelndes Dach geklettert, um an den darunter baumelnden Meisenknödel zu gelangen. Die einzige ‚Stütze’ bei dem Unterfangen stellte ein im Wind sich biegender Bambusstrauch dar. Das Eichhörnchen klammerte sich also mit den Hinterfüßen breitbeinig an zwei Bambustrieben, hielt sich mit den Vorderfüßen an dem schaukelnden Meisenknödel fest und versuchte, die Körnchen aus dem Knödel zu knabbern. Der Schwanz diente wechselweise als Ruder und als zusätzliche Klammerhilfe. Es war ein Bild für die Götter. Es hat erst aufgegeben, als der Knödel in dem Netz so klein wurde, dass es sich nicht mehr festhalten konnte.

Jetzt denken wir über weitere Herausforderungen für ‚Eichi’ nach 😉

Das Tragen einer Handtasche…

Posted in Dies und Das with tags , , , on 2. Februar 2013 by charlystante

…gehört bei den meisten Frauen zum Alltag. Hat aber je eine auch nur geahnt, dass die Art des Tragens der Tasche unglaubliche Auswirkungen hat?
Ihr kennt wahrscheinlich alle die diversen Variationen:
Da gibt es die Riemen-über-Schulter-Trägerinnen, die Tasche baumelt auf Po-Höhe. Oder auch die Taschengriff-in-der-Armbeuge-Damen sieht man häufiger. Oder die Durch-den-spaltbaren-Riemen-kann-ich-meine-Tasche-auch-als-Rucksack-tragen-Frauen. Eher selten trifft man das Exemplar Tasche-in-Hand, eher noch Großer-Griff-über-Schulter-Tasche-unter-Arm-geklemmt. Jede von Euch hat ihre Methode, ihr lebensnotwendigstes Accessoire zu transportieren. Aber seit ihr Euch darüber im Klaren, dass das weitreichende Folgen hat?!?
Internationale Studien haben jetzt nämlich folgendes ergeben:
Die Art des Handtasche-Tragens hat große Auswirkungen auf die Form des Gesäßes der Trägerin! Jetzt seid ihr baff!

Intensive und stundenlange Beobachtungen von Hintern von sich unbeobachtet fühlenden Frauen auf den Ramblas in Barcelona und im Outlet-Center in Roermond haben es ans Licht gebracht:
Die Riemen-über-Schulter-Version geht immer mit einem ausladenden Gesäß einher, wobei die Variante, den Riemen dabei diagonal über den Torso zu tragen, eher noch verbreitert. (Ich tue das NIE wieder!) Die Damen, die sich für die Großer-Griff-über-Schulter-Tasche-unter-Arm-geklemmt-Art entschieden haben, kommen schon etwas schmaler rückseitig daher. Einen knackigen Po haben eindeutig die Taschengriff-in-der-Armbeuge-Damen. Ganz abraten möchte ich von den Handtaschen-Rucksack-Versionen… Erspart mir Einzelheiten. Die Tasche in der Hand zu tragen oder wahrlich gar keine Handtasche dabei zu haben, macht dürr. Wobei man davon absehen sollte, das Portemonnaie in der Gesäßtasche zu transportieren…

Diese Studien haben zwar eindeutige Ergebnisse hervorgebracht, beleuchten aber natürlich in keiner Weise, was Ursache und was Wirkung ist. War da erst die Form des Gesäßes, dann die Entscheidung, wie frau ihre Tasche trägt ODER hat das Tragen der Tasche etwa Auswirkungen auf das Ausmaß des Pos? Wer kann mir da Hilfestellung geben oder eventuell eine weiterführende Literatur (eine Dissertation o.ä.) empfehlen?

Wie kommen wir nur zu diesem Eindruck?

Posted in Bibliotheksalltag with tags , on 21. August 2012 by charlystante

Ich habe in einem Krimi eine Beschreibung eine Bibliotheksszene gefunden und dachte mir, dass das hier prima in diesen Blog passt.
Im Krimi von Peter Temple „Vergessene Schuld“ wird mal wieder unser Berufsstand verunglimpft. Jack Irish, ein Anwalt, sucht Informationen in einem altem Fall in einer Bibliothek.

„Es ist doch schön, dass es einen speziellen Beruf für Korinthenkacker gibt. Man nennt ihn Bibliothekar. Der dünne Mann mit dem albernen maisfarbenen Schnurrbart bedachte mich mit einem unverhohlen feinseligen Lächeln und ging weg. Ich saß im vierten Stock des hässlichen Verlagsgebäudes der Age an einem Tisch in der Bibliothek. Eine Botschaft von Steve Phillips, dem stellvertretenden Herausgeber, war mir vorausgeeilt und hatte mich nur noch weniger willkommen gemacht. (…) Der Mann mit dem lächerlichen Schnurrbart brauchte zehn Minuten, um die Unterlagen aufzutreiben. Ich steckte den Mikrofiche in den Apparat, schaltete ihn ein und sah, dass der Fiche, wie immer, falsch herum lag. (…) Ich fragte Mr. Lächerlicher Schnurrbart, ob ich die Jeppeson-Filme als Fotokopie bekommen könnte. Er schaute mich an, als hätte ich nach einem Klistier gefragt.
„Würde es helfen, wenn ich das über Steve Phillips laufen lasse?“, fragte ich freundlich.
„Das braucht eine Stunde“, sagte er. „Es ist niemand hier, der das übernehmen könnte.“
Ich sagte, ich käme später wieder, und machte mich auf die Suche nach einem Schuss Koffein.“

Wie kommt es nur, dass in der Literatur unser Beruf immer so wenig kundenfreundlich und verstaubt dargestellt wird?

Wer weiterlesen möchte zu diesem Thema, findet übrigens auf Haferklees Blog zahlreiche weitere Beispiele.

Gurken, Brombeeren, Blutpflaumen und Minze

Posted in Der Traumgarten with tags , , , , on 5. August 2012 by charlystante

Ich freu mich auf einen Rezeptvorschlag. Und speis mich nicht mit einem Chutney ab!
Meine Vorstellung sind Minztee, eingelegte Gurken, Brombeeren fürs Müsli morgen früh und Pflaumenmus. Aber ich freu mich auf Inspiration….

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Ernte!

Posted in Der Traumgarten with tags , on 29. Juli 2012 by charlystante

Hier wird ja nicht jede Ernte gepostet, aber bei dieser Kombination bin ich auf den Rezeptvorschlag meines Bruders gespannt: Brombeeren und Möhren!

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Mein Blog explodiert bald – glaube ich…

Posted in Dies und Das with tags , , , on 18. Juli 2012 by charlystante

Auf einmal  sprengen die Zugriffszahlen auf meinen Blog alle Statistikanzeigen in WordPress! Was ist denn auf einmal los? Dass mein Blog von Internetsurfern auf der Suche nach Faultier-Bildern häufig frequentiert wird, habe ich schon mal erzählt. Und dass ich eigentlich nur durch Zufall zu einer „Faultier-Bloggerin“ geworden bin, auch.
Aber plötzlich sprengt es alles! Ich habe auf einmal ständig über 300 – einmal sogar 600 – Zugriffe am Tag.
Dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen, wie ein Faultier aus dem Baum, sozusagen:
Der Kinofilm „Ice Age 4“ hat wohl damit zu tun! Das große Interesse an Faultier Sid und seinem Sprecher Otto Waalkes verhelfen meinem Blog anscheinend zu diesem großen Ruhm. Ich muss gestehen, ich habe den Film nicht gesehen. Aber die Vorschauen und die Filmplakate machen auf mich den Eindruck, als ob Sid nicht viel mit einem „normalen“ Faultier zu tun hat. Also seid nicht enttäuscht, liebe Sid-Fans, dass hier nur Bilder von echten Faultieren rumhängen 😉