Eine Woche voller Vorstellungsgespräche

Veröffentlicht in Bibliotheksalltag mit Tags , am 30. Januar 2010 von charlystante

Eine Woche voller Mißverständnisse! Die letzten fünf Tage habe ich in der Bibliothek mit dem Versuch verbracht, geeignete Kandidaten für die Besetzung unserer vier Ausbildungsstellen im Sommer zu finden. Junge Menschen, die auf jeden Fall in den öffentlichen Dienst wollen und sich deshalb auf alle angebotenen Berufszweige der Stadtverwaltung – also Verwaltungsfachangestellte, Sportkaufmänner, Bürokaufmänner, Tierpfleger etc etc – bewerben, sind mir leider schon von den Gesprächen der Vorjahre bekannt. Aber das ist nicht die einzige Unverständlichkeit, die Bewerber einem in diesen Gesprächen nicht erklären können.

Wir – das sind zwei Bibliotheksmitarbeiterinnen und eine Kollegin vom Personalamt – bemühen uns immer um eine entspannte Gesprächsatmosphäre und stellen keine “Fangfragen” oder irgendwelche tückischen Aufgaben. Wir sind freundlich und lieb und nett. Aber es ist wirklich UNGLAUBLICH mit welchen (oder manchmal auch GAR KEINEN) Vorstellungen die jungen Leute zum Bewerbungsgespräch kommen. Es geht damit los, dass ungefähr ein Drittel der Kandidaten mit dem Ausbildungsberuf “Fachangestellte für Medien und Informationsdienste – Fachrichtung Bibliothek” einen Job in den Medien verbinden oder davon reden, dann den ganzen Tag lesen zu können. Überhaupt, Bewerber, die einen ruhigen Job suchen: Originalaussage einer jungen Frau: “Ich habe ein Praktikum im Krankenhaus gemacht. Die Arbeitszeiten sind unsozial, der Streß hoch und verdienen tut man auch nichts.Da wäre es hier schon besser.” Ich konnte mir folgende Aussage daraufhin nicht verkneifen: “Die Bibliothek hat in der Woche bis 20.00 Uhr geöffnet, samstags arbeiten wir auch, manchmal sonntags bei Veranstaltungen. Es gibt Tage, da schieben wir 20.000 Medien über den Tisch zum oder vom Kunden und das alles bei Entgeltgruppe 5 – wenn man erstmal ausgelernt hat!” Menschen, die noch nie eine Bibliothek von innen gesehen haben, es auch nicht geschafft haben, unsere Homepage im Internet zu finden, die aber Bücher und den Umgang mit neuen Medien ihren Lebensmittelpunkt nennen, bleiben mir als Bewerber ein Rätsel.

Daneben finden sich aber auch zum Glück einige sehr authentische Menschen, die ein normales Auftreten haben, ihre Freude am Umgang mit Kunden, Büchern und anderen Medien glaubhaft vermitteln können und zu wissen scheinen, auf was sie sich bei dem Beruf einlassen. Von weit über 100 Bewerbungen sind ca. 80 zum schriftllichen Vortest geladen worden. Die 27 Testbesten haben in den vergangenen Tagen einen Gesprächstermin mit uns gehabt und davon haben wir jetzt sieben zum dreitägigen Infopraktikum (drei Tage einstellen, Ausleihe, Anmeldung, Medienkontrolle etc) eingeladen. Ich hoffe, dass mindestens vier davon die Tage durchstehen und vom FaMI-Team der Zentralbibliothek als mögliche neue Kollegen benannt werden.  Ich werde auf jeden Fall hier weiter berichten….

Vorstellungsgespräche sind für Bewerber – verständlicherweise - immer eine aufregende Angstsituation. Aber für die Gesprächspartner ist es auch nicht ganz leicht: Einsilbigen Antwortern ganze Sätze aus der Nase zu ziehen, ohne Punkt und Komma Schwätzende im Zeitrahmen zu halten, ausstudierten Germanisten den Ausbildungswunsch auszureden und last but not least 27mal die gleichen Fragen zustellen und die doch überraschend unterschiedlichen Antworten zu notieren. Konzentration halten über Stunden und Tage und nach den fünf Tagen allen Namen noch ein Gesicht und einen Eindruck zuordnen zu können, hat mich echt fertig gemacht.  Ich hoffe, dass das gut für meine Bibliothek ausgeht und wir am 01.08.10 vier neue Azubis im Betrieb begrüßen können. Klare Vorgabe der Direktion ist es, nur die vier unseres Erachtens besten Bewerber zu nehmen. Wir werden also keine Kompromisse eingehen, nur um alle vier Stellen zu besetzen.

Dieses mysteriöse Doppelleben

Veröffentlicht in Dies und Das mit Tags , am 22. Januar 2010 von charlystante

hat jetzt so langsam ein Ende. Jetzt bin ich wieder fast so normal wie VORHER – also vor dem Großgrundbesitzerdasein. Einige Wochen lang – mit kleineren Unterbrechungen – war ich die Handwerkerin in fleckiger Hose, leuchtend gelber Jacke, zerzausten und meist mit Farbe verklebten Haaren. Die wenigen Tage Bibliotheksaufenthalt zwischendrin waren wie ein Aufenthalt im All – mysteriös und unwirklich. Ich hätte nie gedacht, dass ich meine – eigentlich geliebte – Bibliothek so schnell aus meinem Herzen drängen kann und diese schmutzige, laute, meistens mit Schmerzen und Kälte verbundene Baustelle einen so großen Platz in meinem Herzen einnimmt, dass mir mein Arbeitsplatz komisch vorkommt.

Immer, wenn ich zwischendurch zur Bibliothek musste, bin ich mir verkleidet und wie ein Hochstapler vorgekommen und nicht, als würde ich diesen Job routiniert seit 17 Jahren abreißen. Seltsam, oder? Seit Anfang des Jahres bin ich wieder voll ins Büchereileben eingestiegen und dieses Gefühl des Doppellebens verwässert mehr und mehr.

Die volle Routine hat sich zu Hause noch nicht richtig eingestellt, so zum Beispiel das Herausfinden des besten Arbeitsweges, der einen pünktlich zur Arbeit erscheinen lässt. Sowohl der mir Angetraute als auch ich sind am ersten Arbeitstag zur spät erschienen. Das ist für uns beide extrem unüblich und deshalb irgendwie doppelt so peinlich. Aber auch das pendelt sich bestimmt noch ein.

Unsere Handwerkertätigkeiten können wir nur noch am Wochenende ausüben, da abends in der Woche kaum Zeit bleibt zu essen und eine halbe Stunde zu entspannen. Also wird die Woche über eine Liste erstellt, was am Wochenende alles erledigt werden muss. Und die Erledigung der Liste macht uns dann nach wie vor unglaublichen Spaß und nachher sind wir stolz auf das Geschaffte.

Fröhliche Weihnachten!

Veröffentlicht in Dies und Das mit Tags , am 24. Dezember 2009 von charlystante

Es ist fast alles perfekt. Draußen liegt Schnee, es ist Weihnachten, unser Haus ist fast vernünftig bewohnbar. Es ist jedenfalls für ein gemütliches Weihnachtsfest ausgestattet und der Kühlschrank ist voll mit Leckereien. Das Leben ist schön! Ich wünsche Euch allen fröhliche Weihnachtstage!

Der Countdown läuft…

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , am 6. Dezember 2009 von charlystante

Noch eine Woche, dann ziehen wir in unser wahrlich  neues Haus. Die Küche, das Schlafzimmer, das Bad, selbst die Diele sind elektrisch verkabelt, alles verputzt, tapeziert – DANKE BAULEITER!!! – und gestrichen. Jetzt fehlt noch das Wohnzimmer und dann muss noch alles geputzt werden. Kisten packen ist angesagt und umziehen. Wir haben schon jede Menge rübergebracht, alles, was nicht ganz dringend gebraucht wird halt. Gehe niemals mit leeren Händen! Das hat sich schon gelohnt.

Ich freu mich!

Es ist warm bei uns!

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , , am 20. November 2009 von charlystante

Seit Freitag letzter Woche läuft doch tatsächlich unsere neue Heizung! Alle neuen Heizkörper werden warm und auch die Warmwasserversorgung funktioniert prima. Da wir immer noch – aus alter Gewohnheit – dick eingepackt (mit dicken Pullis und Lammfellwesten) im Haus arbeiten, fällt die neue Wärme eher unangenehm auf. Es bricht einem auf einmal der Schweiß aus, wenn man auf der Leiter steht und die Deckenkanten mit einem Pinsel streicht. Wir haben die Vorheiztemperatur erstmal runtergeregelt, bis wir Mitte Dezember einziehen und dann bestimmt etwas mehr Wärme brauchen. Gut ist allerdings, dass jetzt endlich die frisch verputzten Wände und die neu angeklebten Tapeten in angemessener Zeit trocknen.

Ansonsten sind wir guter Dinge, dass zu unserem Einzugstermin im Erdgeschoss alles fertig wird. Am Montag kommt der Schornsteinbauer, der ein Edelstahlrohr in den Kamin einziehen wird. Das gibt bestimmt noch mal ordentlich Dreck… Aber dann können wir auch das Wohnzimmer tapezieren und streichen.

In den übrigen Räumen sind die Böden und Decken fertig, Tapete hängt schon in der Hälfte der Räume, das Badezimmer ist sogar schon gestrichen. Auch der vordere Teil des Gartens verliert immer mehr sein Dschungeldasein und man kann schon einige Beete – wenn auch unbepflanzt – entdecken.

Es wird langsam wirklich wohnlich bei uns! Ich freu mich!!!!

Der Aufbau beginnt…

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , , am 7. November 2009 von charlystante

Angelehnt an Edward mit den Scherenhänden nennt man mich jetzt Tante mit den Spachtelhänden. Ich habe mittlerweile jeden Quadratzentimeter – vertikal und horizontal - unseres Hauses mit dem Spachtel bearbeitet. Erst die Tapeten (in mindestens drei Lagen Blümchen) runter, dann die Tapetenreste oder Kleber abgekratzt, dann Gipsmasse in mehr oder minder große Löcher, Risse und Unschönheiten gespachtelt. Mittlerweile arbeite ich beidhändig mit Spachteln und Innen- oder Außenecken machen mir und der Spachtelmasse keine Probleme mehr. Abends kann ich meine Hände nicht mehr zu Fäusten ballen, so weh tun sie! Aber es sieht jetzt alles schon fast nett aus! Auch dank der eifrigen Helfer, die unzählige Elektroverteilerdosen geöffnet und versucht haben, die Leitungen zu entwirren. Die Elektrik nimmt nach und nach Formen an und wie bei “Zuhause im Glück” oder wie diese Heimwerkersendungen alle heißen, können wir mit Fug und Recht behaupten, bisher ungefähr 500m Kabel verlegt zu haben….

Inzwischen ist unsere Heizungsanlage komplett eingebaut; es sind sogar schon die für die Heizungsrohre aufgestemmten Wände wieder professionell verputzt. Aber was nutzt der schönste Heizkörper, wenn immer noch die Gasleitung ins Haus fehlt! Es ist nach wie vor arschkalt bei uns. Die verputzten Wände trocknen kaum – sie frieren eher ein ;-) Angeblich kommt das städtische Bauteam nächste Woche, um die zwei Meter Gasleitung von der Strasse in unser Haus zu verlegen. Dafür mussten unzählige Genehmigungen bei den verschiedenen Ämtern dieser Stadt eingeholt werden. Ich bin mal gespannt, ob wir bei sieben Grad Außertemperatur tatsächlich Ende nächster Woche zum ersten Mal die Heizkörper aufdrehen können!

Ansonsten ist jetzt noch der Schornstein ein Problem. Wir möchten gerne einen Kaminofen aufstellen, aber der Schornsteinfeger ist von unserem teilweise hundert Jahre alten Schornstein nicht begeistert. Wahrscheinlich muss ein Edelstahlrohr eingezogen werden. Hoffentlich geht das zeitnah, damit unser angepeilter Einzugstermin Mitte Dezember nicht daran scheitert.

Wir gehen jetzt in die Tapezier- und Streichphase. Ich melde mich wieder, wenn die Gefahr vorüber ist….Ach nein, das sagt man ja bei Falschfahrern! Bei uns läuft zum Glück alles in die richtige Richtung!

Abbruch – Abbruch

Veröffentlicht in Traumhaus, Uncategorized mit Tags , , am 25. Oktober 2009 von charlystante

Seit einer guten Woche sind wir jetzt dabei, aus dem Haus unser Traumhaus zu gestalten. Hatte ich letztens noch geschrieben, dass der Aufbau beginnt, muss ich nun revidieren. Die Heizungsbauer haben alle Räume grossflächig geschlitzt, auch die Decken und überhaupt überall Schutt hinterlassen. Die Elektrik nimmt langsam Formen an, dank Andy und Andreas, die entweder mit unermüdlichem Einsatz oder mit wahrer Fachkenntnis zu Werke gehen. Ganz herzlichen Dank auf diesem Wege an die beiden. Aber auch der Bauleiter und meine Eltern sind nahezu täglich da und fassen tatkräftig mit an. Wir wären heute nicht da, wo wir sind, wären nicht alle mit so einem Feuereifer dabei wie wir zwei!  

Problematisch gestaltet sich der städtische Gasanschluss, der vom Bürgersteig aus in den Keller gelegt werden soll. Erst wird der Antrag verschlampt, dann dringen wir endlich zum Subunternehmer vor, der die praktische Arbeit durchführen soll, aber jetzt warten wir auf die städtische Baugenehmigung zum Aufreissen des Gehwegs und die Strassenschilder, die die Verkehrsführung für die Baustelle regeln!!! Wegen drei Meter Gasrohr!!! Das ganze ist unglaublich und wird so schnell nicht angeschlossen sein.

Ansonsten sind wir nach wie vor guter Dinge, auch wenn wir schmerzende Glieder haben und im Moment ein völlig anderes Leben führen als sonst.

Es ist unser!

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , am 18. Oktober 2009 von charlystante

So, das Haus gehört uns, die Schlüsselübergabe ist erfolgt und seit Samstag haben wir es richtig in Besitz genommen, das heisst, wir haben das versprochene Abriss-Party-Wochenende veranstaltet. Viele Freunde, Verwandte und Bekannte sind kommen, um zu helfen. Sie haben sich die Klinke in die Hand gegeben, haben alle das neue Haus bestaunt und dann kräftig zugepackt. Es ist unglaublich, was wir an den zwei Tagen alles geschafft haben!

Im Wohnzimmer ist die Tapete runter, in der Diele ebenso. Im Schlafzimmer ist die Tapete auch weg und kleinere Putzschäden schon wieder zugespachtelt. In der Küche sind die Tapeten, der Linoleumboden, der Fliesenspiegel und die Styropordecke raus. Dafür ist schon Ausgleichsmasse auf dem Boden, der zur Zeit trocknet. Die vier Nachtspeicheröfen sind abgebaut und zerlegt. Ein Oberlicht im Badezimmer ist geschlossen. Der total verwilderte Vorgarten ist zum Teil schon abgeholzt, im Dachboden ist die Holzpaneele runter und der Platz für die neue Gastherme vorbereitet. Es sieht jetzt stark nach Rohbau aus, aber es ist Wahnsinn, wie schnell das mit Hilfe der vielen helfenden Hände ging.

Der Grill war gestern abend an und es war richtig nett mit allen so improvisiert auf der Terasse zu sitzen und den Abend im Garten zu ausklingen zu lassen.

Morgen kommt der Heizungsbauer und wird hoffentlich alle Räume mit Heizkörpern ausstatten und das entsprechende Rohrleitungsnetz verlegen. Jetzt geht der “Aufbau” los. Ich freu mich!

Kein Baumarkt ist mehr vor uns sicher!

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , am 7. Oktober 2009 von charlystante

Jetzt, da der Startschuss für die Renovierung unseres ersten ;-) Eigenheims schon fast zu hören ist, stellen wir wieder mal fest, dass wir zwei große Planer sind. Wenige Details bleiben unbedacht – hoffentlich jedenfalls!! Denn so sehr ich mich über unsere Planungswut manchmal amüsieren kann – wir haben Möbelverteilungspläne, Elektropläne für jeden Raum und To-Do-Listen für die ersten Tage der Renovierung – so sehr ist mir mulmig bei dem Gedanken, wir könnten irgendetwas Entscheidendes vergessen haben. ODER wir entdecken irgendetwas Schreckliches beim Abreißen der Tapeten oder so. Andererseits sind wir zwei ziemlich pragmatisch und genügsam und meistens gedanklich beweglich. Nur bei Vorhängen (ausgerechnet!!!) geraten mein Göttergatte und ich in Streit – so geschehen bei Ikea letzte Woche. Wir beide hassen Vorhänge, sehen aber ein, dass die beiden Fenster im Erdgeschoss zum Vorgarten irgendeine „Verhängung“ benötigen. Nun gilt es also – meiner Meinung nach – das kleinste Übel zu wählen. Der mir Angetraute möchte aber keine „Notlösung“, sondern was Tolles, was es auf dem Vorhangsektor meiner Meinung nach gar nicht gibt. So stehen wir nach wie vor ohne „Verhängung“ und auch ohne Idee dazu da. Kommt Zeit, kommt Rat….

Nächste Woche Samstag machen wir eine Abrissparty mit allen Freunden, Bekannten und Verwandten. Das heißt, wir laden zum ersten Grillfest dieses Hauses ein und haben als Dresscode Blaumann oder Malerhose vorgegeben und beginnen morgens um 10.00 Uhr damit, Tapeten runterzureißen, Linoleum zu entfernen und Schlitze für Elektroleitungen zu stemmen. Dann irgendwann wird für alle Helfer der Grill angeschmissen und ein improvisiertes Grillfest gestartet. Die Einladungen sind raus, mal sehen, wie viele kommen!

Tausend Ideen schwirren mir durch den Kopf

Veröffentlicht in Traumhaus mit Tags , , , am 22. September 2009 von charlystante

Dieses Haus hat sooooo viel Potenzial, dass ich mich immer wieder beim Ideenausmalen bremsen muss. Denn erstens müssen jetzt erst mal die Renovierung des Erdgeschosses und der Heizungseinbau innerhalb von zwei Monaten über die Bühne gehen, damit wir einziehen können und zweitens hat unser Budget natürlich irgendwo Grenzen. Aber es gibt so unendlich viele Möglichkeiten! Ich hoffe, wir verlieren nie die Energie, nach und nach alle tollen Ideen umzusetzen.

Der Umbau/Ausbau/Renovierung/Sanierung (irgendetwas dazwischen ist das richtige Wort) wird – so wir den Gewerken mächtig sind oder sie uns zutrauen – von uns selber in den nächsten Jahren durchgeführt. Ohne großen Zeitdruck und in dem Tempo, wie Geld vorhanden ist. Alle Bekannten um uns herum versichern uns, dass wir nach ein paar Monaten ordentlich die Schnauze voll haben werden von Dreck und Arbeit. Ich stell es mir momentan eher als Hobby vor, das ein wirklich sinnvolles Ergebnis hat und deshalb der Nervfaktor des Ganzen relativ gering ist.

Der mir Angetraute und ich freuen uns so darauf, jetzt endlich anzufangen, dass sich seltsame Unruhe breit macht. Wir scharren mit den Hufen…